Über Dijana

  • Mitglied seit: 20. November 2012

Beschreibung

Anzeigen / Neueste Einträge

Tut uns leid, es wurden keine Anzeigen gefunden.

Beiträge / Neueste Blogartikel

Bondage

22. November 2012 Allgemein

0 Kommentare

bondage

Der englischsprachige Begriff Bondage bedeutet so viel wie Gefangenschaft, Hörigkeit, Knechtschaft und Sklaverei. Bondage ist vorwiegend in der BDSM-Szene (Disziplin, Dominanz & Submission, Sadismus & Masochismus) eine Sexualpraktik, bei der der Partner durch Fesselung sexuell stimuliert wird. Kennzeichnend für Bondage ist die „Power Exchange“, also die klar definierte Rollenverteilung zwischen dem „Dom“ (Dominance) und dem „Sub“ (Submission). Der „Sub“ (oder auch „Bottom”) lässt sich fesseln, der „Dom“ (oder auch „Top“) nimmt aktiv die Fesselung vor. Oberste Priorität hat, wie bei allen sexuellen Spielarten, die Freiwilligkeit und Einvernehmlichkeit beider Partner, die sich zu einer sogenannten Bondage-Session treffen. Hier gelten in der Fetisch- und Bondage-Szene die Prinzipien SSC („safe, sane, consensual“) und RACK („risk-aware consensual kink“).

Bondage ist viel mehr als „nur“ eine sexuelle Praktik. Es kann Vorspiel oder auch Hauptbestandteil eines Rollenspiels sein. Fesselungen sind aber auch aus ästhetischen Gesichtspunkten enorm reizvoll. So gibt es beispielsweise die als Japan-Bondage bekannte Shibari, die ihren Ursprung in der japanischen Fesselkunst Hojōjutsu hat. Bei der Vielzahl an Shibari-Techniken gibt es einige besonders bekannte Fesselkünste wie beispielsweise die netzartige Ganzkörperfesselung (Karada), die Oberkörperfesselung mit auf dem Rücken fixierten Händen (Takate Kote Shibari), die Hängefesselung (Tsuri) oder die Fesselung der weiblichen Brüste (Shinju).

Neben der Fesselkunst als erotisch-ästhetisches Element ist der Begriff natürlich untrennbar mit sexuellen Handlungen verbunden. Auch wenn diese sexuelle Spielart enorm vielschichtig ist, kann man versuchen, sie je nach Zweck und Technik in bestimmte Kategorien einzuteilen. Es beginnt mit der klassischen Fesselung des Sexualpartners an Handschellen am Bettgestell und reicht über das Einwickeln einzelner Körperteile mit Klebeband bis hin zu komplizierten Seil- und Hängetechniken. Dabei ist die sogenannte Zweckbondage sicherlich die bekannteste Kategorie, auch unter Nicht-Fetischisten. Hier ist das Fesseln Selbstzweck, indem der „Sub“ mit einem Seil, mit Handschellen oder anderen Utensilien fixiert wird. Nach der Fesselung kann beispielsweise ein erotisches Spanking erfolgen. Sofern eine Zweckbondage über einen längeren Zeitraum angewendet wird, sind die Grenzen zu einer Folterbondage relativ fließend. Hier bringt der „Top“ den „Sub“ in eine für ihn schmerzhafte Lage – beispielsweise im Rahmen eines sexuellen Rollenspiels zwischen Herrscher und Sklave.

Neben der Zweck- und Folterbondage ist auch die Zierbondage weit verbreitet. Auch Elemente der Zierbondage finden sich nicht ausschließlich nur in der BDSM-Szene wieder. Ob bei erotischen Fotosessions, bei Fetischpartys, auf dem Laufsteg oder bei Musikshows – Bondage inspirierte schon immer Künstler vieler Genres und ist heute ein wichtiger Bestandteil von Kunst, Mode und Popkultur.

Natürlich ist Bondage ohne Fetische nicht denkbar. Letztendlich aber können sämtliche Materialien und Utensilien verwendet werden, die sich zum Fesseln, Fixieren oder zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit eignen. Seile und Ketten, Haken und Karabiner rangieren daher ganz klar weit vorne. Wer Bondage praktiziert kommt aber auch an Hand-, Fuß- und Daumenschellen, Hooks, Schnellfesseln oder Kabelbindern nicht vorbei. Bondage ist zudem bei Lack- und Lederfetischisten sehr beliebt, bei denen Halsbänder, Ledergurte oder spezielle Bondagehosen und -kleider sexuelle Hochgefühle hervorrufen. Je nach sexueller Vorliebe können aber auch andere Materialien wie etwa Frischhaltefolie, Verbandmaterial aus dem Krankenhaus oder Klebeband zum Einsatz kommen. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von typischen Kleidungsstücken, die von den Fetischisten getragen werden. Hier seien beispielsweise das Korsett, der Monohandschuh, extrem hohe High Heels oder der Fesselrock genannt.

Liebhaber dieses Fetisches werden oft auch durch das Tragen von Masken und Knebeln sexuell stimuliert. Bei den sogenannten „Gags“ (englisch für Knebel) kommen zum Beispiel Ball-, Ring-, Bit-, Ballon- und Penisknebel zum Einsatz. Zum Knebeln eignen sich neben Klebeband außerdem Tücher oder Wäschestücke. Wer beim Bondage auf die Verkleidung des Gesichts steht, trägt oft auch Masken mit integrierten Knebeln, mit denen der Kopf fixiert werden kann.

LLL / Lack-Leder-Latex

22. November 2012 Allgemein

0 Kommentare

latex

LLL steht in der Szene für die Fetische Lack-Leder-Latex und ist quasi ein erotischer Sammelbegriff. Die Vorliebe für Lack-Leder-Latex ist aber enorm facettenreich ausgeprägt, so dass man nicht von DEM Fetisch sprechen kann.

Dieser Fetisch wird in ganz unterschiedlichen Varianten und Ausprägungen ausgelebt. Wer Lack, Leder und Latex verfallen ist, kann diesen Fetisch sogar in den Alltag integrieren. Schließlich gibt es eine Fülle an Bekleidungs- oder Schmückstücken aus diesen Materialien, die absolut alltagstauglich sind. Natürlich kann der Fetischist auch seine eigenen vier Wände mit Lack-, Leder- oder Latex-Möbeln und –Utensilien versehen. Vor allem aber spiegelt sich diese Art des Fetisches in zahlreichen sexuellen Spielarten wieder, angefangen von Sex Toys über spezielle Bekleidung bis hin zu Sexpraktiken aus der BDSM-Szene.

Sexspielzeuge für Fetischisten gibt es viele. Erotische Ledertoys wie Hand- und Fußfesseln, Bein- und Oberschenkelfesseln, Body-Harness, Kopfmasken, Knebel oder Cockgurte finden sich wohl in so manchem Schlafzimmer wieder. Natürlich legen Fetischisten vor und beim Sex auch großen Wert auf die entsprechend stimulierende Bekleidung. Echte Freaks tragen nicht nur Lederjacken und Lederhosen, sondern natürlich auch Cock-Shields, Strings oder Cockring-Halfter aus Leder. Zusätzlichen Kick verschaffen außerdem sexy Accessoires wie zum Beispiel Ledergurte, Armbänder, Gelenkbörsen oder ein Jeanshalfter aus Leder.

Auch die Auswahl an erotischen Love-Toys aus Gummi (Rubber) ist enorm. Wer es eher bizarr mag, für den gibt es beispielsweise Gasmasken aus Gummi. Natürlich darf der Dildo nicht unerwähnt bleiben. Nun zählt der Dildo ganz gewiss nicht zum LLL-Fetisch. Es gibt aber für echte Dildo-Freaks – ob Frau oder Mann – auch Modelle für das ganz außergewöhnliche Verlangen. Heutzutage werden die meisten Dildos für lustvolle Analspiele gekauft. Dementsprechend gibt es Dildos aus sehr flexiblen Materialien und in allen Größen und sehr unterschiedlichen Formen. Für Gummifetischisten gehören auch enganliegenden Gummishorts, Gummihandschuhe, Gummianzüge und Gummicockringe zur Grundausstattung. Und wer es eher anal mag, für den führt als Fetischist an Butt Plugs aus Gummi kein Weg vorbei; in der Fetischszene auch liebevoll „Tagesdildo“, „Lustzapfen“ oder eben „Analstöpsel“ genannt.

Der LLL-Fetisch muss nicht zwangläufig sadomasochistische Züge tragen. Dennoch spielt die Vorliebe für Lack, Leder und Latex in der BDSM-Szene eine wichtige Rolle. Da diese Materialien nahezu überall Verwendung finden, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in der BDSM-Szene als das Nonplusultra für Sex Toys, Peitschen, Liegen, Bondage Sessions und andere Praktiken gelten. Ob mit nietenbesetzten Lederklatschen, ob mit einer Ganzkörper-Harness aus Gummi bekleidet oder mit Mundknebeln und Masken aus Leder – hier können sich „Dom“ (Dominance) wie „Sub“ (Submission) im Rahmen eines Rollenspiel perfekt sexuell stimulieren und befriedigen. Besonders beliebt ist außerdem die erotische Penis- und Hodenfolter, in der BDSM-Szene als CBT (Cock and Ball Torture) bezeichnet. Auch hier kommen Toys und Werkzeuge aus Leder und Gummi zum Einsatz, wie beispielsweise Hodengewichte aus Leder, die man aber ohne Erfahrung besser den Profis in den Studios überlässt.

Nylonfetisch

21. November 2012 Allgemein

0 Kommentare

Beine einer schönen Frau in halterlosen Strümpfen

Wenn von Nylon und Nylonfetisch die Rede ist, lohnt zunächst ein Blick auf die Geschichte der Nylonstrümpfe. Den Grundstein für den so erfolgreichen Siegeszug der Strümpfe aus Nylon legte 1935 der US-Amerikaner Wallace Hume Carothers, seines Zeichens Forschungsleiter des Chemiekonzerns E.I. du Pont de Nemours & Co. Auf ihn geht die Entwicklung der ersten Nylonfaser zurück. Schon wenige Jahre nach seiner bahnbrechenden Erfindung stieg die Nachfrage nach Nylonstrümpfen enorm, auch wenn es die neuartigen Strümpfe bis weit in die 50er Jahre nur mit Naht gab.

Dass die heute zu den Damenbekleidungsklassikern gehörenden Nylonstrümpfe mit einer Naht versehen waren, hat seine Ursache in der Fertigungstechnik. Sie wurden damals an Flachstrickmaschinen hergestellt und waren mit einer rückwärtigen Strumpfnaht versehen. Nylonstrümpfe reichten etwa bis zur Mitte des Oberschenkels und hatten als Abschluss einen breiten Saum dar, an dem dann Strapse befestigt werden konnten. Ein sexy, hoch erotisches Outfit, wie man es auch heute noch kennt und liebt. Ebenso populär und auch damals schon aktuell: die halterlosen Strümpfe, die zum Beispiel mit einem Strumpfband gehalten werden. Der endgültige Durchbruch kam dann im Zuge der Erfindung des Rundstrickautomaten, Dank dem dann der nahtlose Strumpf hergestellt werden konnte.

Seither ist der Nylonstrumpf wohl aus keinem Kleiderschrank mehr wegzudenken. Ob als bunt gemustertes Modell, in Spinnennetz-Optik, als halterloser Netzstrumpf oder in Kombination zum verführerischen „Kleinen Schwarzen“ – Es gibt sie in allen erdenklichen Varianten. Kein Wunder, dass sie auch in erotischer Hinsicht enorm aufreizend wirken und ein recht weitverbreiteter Fetisch sind.

Nylons verhüllen den weiblichen Körper und seine Rundungen sehr dezent. Für viele Menschen, vor allem für Männer ist genau diese leichte Bekleidung wesentlich reizvoller als ein komplett nackter Körper. Für sie geht von Nylonstrümpfen und deren Trägerin eine starke erotische Ausstrahlung aus. Umgekehrt können natürlich auch die Frauen selbst dem zarten Stoff an ihren Beinen verfallen sein. Der Nylonfetisch ist somit eine Mischung aus Material- und Kleidungsstückefetischismus, der wiederum in vielen verschiedenen sexuellen Spielarten ausgelebt werden kann.

Nylonfetischisten finden sexuelle Erregung und Befriedigung sowohl beim Tragen von Strumpfhosen als auch beim Berühren des hauchdünnen Stoffes. Wieder anderen genügt schon der Anblick einer Frau (oder auch Mannes) in Strumpfhosen, um sexuell stimuliert zu werden. Die meisten Nylonfetischisten lieben es, wenn ein mit Nylon bekleidetes Bein oder Fuß bestimmte Körperteile berührt. Dabei muss es nicht zwangsläufig ein Strumpf sein, der die Begierde weckt. Es gibt auch Nylonhöschen, hochglänzende Pantyhosen, Röckchen und ganze Dessous-Linien aus dem Nylonstoff.

Diese Fetischisten sind zumeist auch dem sexuellen Rollenspiel nicht abgeneigt. Die strenge Lehrerin mit Brille, die verruchte Sekretärin oder die Krankenschwester im Naughty-Nurse-Dress – allesamt in sexy Nylons lassen bei vielen Männern das Blut an der entscheidenden Stelle pulsieren. Last but not least ist der Fetisch auch in der BDSM-Szene recht weit verbreitet. So werden hier Nylons beispielsweise dafür verwendet, um den devoten Partner während einer Bondage-Sesssion zu fesseln oder den Kopf zu verhüllen.

Es gibt auch Fetischisten, die ihr sexuelles Verlangen nach den hauchzarten Strümpfen allein ausleben. Sie suchen keinen Partner, sondern erlangen sexuelle Befriedigung, wenn sie die Nylons nur in den Händen halten, ihren Körper damit streicheln oder selbst den Stoff tragen. Hier trifft man dann auch auf eine sehr bizarre Form des Nylonfetisch: die Begierde nach getragenen, gebrauchten Strümpfen.

Uniformfetisch

21. November 2012 Allgemein

0 Kommentare

Young woman dressed in military style latex

Der Uniformfetisch bezieht sich auf weitaus mehr als nur auf das Tragen von militärischen Uniformen. Uniformfetischisten leben ihre sexuellen Vorlieben auch in anderen speziellen Dienst- oder Berufsbekleidungen aus. So vielfältig sexuelle Neigungen sind, so ist es auch der Uniformfetischismus in all seinen Spielarten.

Natürlich kommt dem Rollenspiel beim Uniformfetisch eine ganz besondere Bedeutung zu. Schließlich schlüpft man selbst oder der Partner nicht umsonst in eine ganz bestimmte Bekleidung. Das Tragen einer Uniform ist vor allem Ausdruck von Stärke, Macht und Dominanz, so dass bei Rollenspielen bereits im Vorfeld klar ist, wer den dominanten beziehungsweise devoten Part übernimmt.

Der Klassiker schlechthin ist und bleibt natürlich die militärische Uniform, wo der Dienstgrad über Dominanz oder Devotion entscheidet. Zumeist reicht schon allein der Anblick einer perfekt sitzenden Uniform, um den Uniformfetischisten sexuell zu erregen. Freiwillig unterwirft sich der devote Fetischist seinem Vorgesetzten und erwartet seine Befehle, Bestrafung und Peinigung. Gerade bei Rollenspielen mit militärischem Background ist Strafe und Erniedrigung eine ganz wesentliche Facette. Sexuelle Gefechtsübungen bedeuten hier immer Gehorsam und keine Widerrede. Nicht weniger beliebt in der Fetischszene ist das Tragen der Berufsbekleidung einer Krankenschwester und eines Chefarztes. Auch hier sind die Rollen klar: Die Krankenschwester unterwirft sich dem diensthabenden Chirurgen, wobei natürlich auch eine Frau in die dominante Rolle der Chefärztin schlüpfen kann und den Hausmeister oder eine männliche Pflegekraft verführen kann. Eine bizarre Spielart des Uniformfetischs ist hier der sogenannte Klinik- oder Gyno-Sex, bei dem neben der Berufsuniform auch bestimmte Materialien wie zum Beispiel Gummi oder Utensilien wie etwa gynäkologische Instrumente eine wichtige Rolle spielen.

Das aufregende Wechselspiel von Macht und Gehorsam, von Autorität und Unterwerfung spielt beim Uniformfetisch buchstäblich eine tragende Rolle, so auch beim Tragen einer Schuluniform, wenn beispielsweise die strenge Lehrerin den unerfahrenen Schüler an die Hand nimmt und in die Geheimnisse der sexuellen Spielarten einführt. Ebenso aufregend für Uniformfetischisten sind Rollenspiele in Polizei-, Feuerwehr-, Piloten-, Stewardess-Uniformen oder in allen anderen denkbaren Berufsbekleidungen. Erlaubt ist, was gefällt und was allen Beteiligten sexuelle Erregung garantiert. Eine weitere spannende Facette des Uniformfetischs ist die Vorliebe für bestimmte Materialien sowie Accessoires, die beim Rollenspiel in Uniform zum Einsatz kommen. Ganz vorn rangieren hier sicher Lack und Leder sowie Gummi und Latex. Nicht minder populär sind bei Uniformfetischisten natürlich High Heels oder Stiefel, Handschuhe oder auch Masken.

Da Macht und Gehorsam beim Uniformfetisch von besonderer Relevanz sind, ist die Uniform natürlich auch aus der Sadomaso-Szene nicht wegzudenken. Auch hier geht es um Dominanz und Unterwerfung, wenn beispielsweise der Offizier als „Dom“ (Dominance) dem Gefreiten als „Sub“ (Submission) eine lustvolle Lektion erteilt. Die bekannteste sexuelle Spielart von Dominance und Submission (D/s) ist ganz sicher die des Herrschers und seines Sklaven, die auch bei Uniformfetischisten in Kombination beispielsweise mit Fesselungs- oder Peitschenspielen praktiziert wird.

Ob nun als züchtiger Klavierschüler, als Krankenschwester im Naughty-Nurse-Dress oder als autoritärer Feldwebel – für sexuelle Rollenspiele gibt es unzählige Uniformen, die man selber nachschneidern oder kaufen kann. Das kann ein Kostüm aus einer längst vergangenen Epoche, das in Bayern und Österreich so unentbehrliche Dirndl oder eine militärische Uniform sein. Der Fantasie sind dabei jedenfalls keine Grenzen gesetzt.

Seite 31 von 31 1 29 30 31

Ad Categories