Spaziergang auf den Spuren des Marquis de Sade // 24.05.2014 // Murr (Baden-Württemberg)

Anlässlich des 200. Todesjahres des Marquis de Sade (* 2. Juni 1740 in Paris; † 2. Dezember 1814 in Charenton-Saint-Maurice bei Paris) findet unter dem Titel „Paris ist der Abgrund der Perversität“ ein erotisch, fiktionaler Spaziergang auf den Spuren des Marquis de Sade in Paris statt.

Juliette_Sade_DutchInitiator und Organisator ist der Dipl.-Politologe Dr. phil. Maurice Schuhmann, der in Deutschland über den Marquis de Sade promoviert hat und aktuell an einem literarischen Reiseführer über das Frankreich des Marquis de Sade schreibt. Schuhmann lebt seit mehreren Jahren in seiner Wahlheimat Paris.

„In Paris dagegen, in diesem Abgrund der Perversität, wo die schlechten Sitten zum guten Ton gehören, wo die Unanständigkeit eine Tugend ist, wo Falschheit, Scharfsinn und Verleumdung Geist bedeuten…“ beginnt Sades
Protagonist Valcour, ein Alter Ego Sades, seine Erzählung. Darin spiegeln sich bereits einige Aspekte wider, die für Sades Parisbild prägend waren. Keine andere Stadt ist so eng mit dem Leben und Werk Sades verbunden wie die Seine Metropole. Hier wurden er und sein Mythos geboren, als er die Bettlerin Rosé Keller in seinem Domizil einsperrte und auspeitschte; hier fand er hinter den Gittern der städtischen Gefängnisse die Muse, Werke wie “Justine”, “Juliette” und “Die 120 Tage von Sodom” zu schreiben. Der Lärm der revolutionären Massen war der Soundtrack, den er brauchte, um die Verfassung einer libertinen Republik zu schreiben.

Auf die Suche nach jenem Paris – zwischen Realität und erotischer Fiktion – begibt sich der in Paris lebende Autor Maurice Schuhmann. Collagenhaft verbindet er historische Illustrationen, zeitgenössische Beschreibungen jener Ort mit Passagen des Sade’schen Werkes und aktuellen Eindrücken.

Termin: 24.05. 2014
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 5,00 Euro
Ort: FaNoctibus, Steinäckerstraße 33, 71711 Murr (Baden-Württemberg)

Mehr Infos:
www.m-schuhmann.de.vu
www.fanoctibus.de

Foto: (c) public domain work of art // Illustration of a Dutch printing of the book “Juliette”‘ by the Marquis de Sade, ca. 1800. Source: www.ameanet.org/memberz/juliette/

Fetisch News: “Fisten leicht gemacht” // Workshop // 05.04.2014 // Karlsruhe (Baden-Württemberg)

rubclub00Der Workshop”Fisten leicht gemacht” ist ein Grundkurs für Anfänger und Erfahrungsergänzung für Fortgeschrittene. Es geht dabei vorrangig um Information und Aufklärung über das Fisten. 

Themenauswahl: 

1. Anatomie und Physiologie von Darm und Beckenorganen
Die Erklärung über den Aufbau und die Funktionsweise des Körpers und der beim Fisten berührten Organe sind ein obligatorischer Hauptteil des Kurses.

2. Hygiene und Safer Sex
Safe Fisten, Darmreinigung/Spülen, Diätetik, diverse Infektionsgefahren

3. Sicherheit und Technik
Vom Sling aufhängen, über Raumtemperaturen, Gestaltung des Umfelds, Beleuchtung bis hin zu Düften

4. Stellungen und Zubehör
Hilfsmittel / Lube / Gel, Toys

5. Probleme beim Fisten
Analdehnung, Blutung, Entzündung, Vorbereitung (Medikamente), Nachbereitung (Einlauf), Drogenmissbrauch beim Fisten

6. Die Erlebensdimension
Physiologie des Sexualakts beim Fisten, Psychoenergetische Phänomene und Chakren

Der Ablauf:

Der Fistkurs ist kein schulmäßige Vortrag, eher als Dialog der Referenten mit den Teilnehmern gedacht. Eigene Erfahrungen können und sollen eingebracht werden, ein Austausch mit anderen Teilnehmern und den Dozenten hat sich in den Kursen immer als sehr anregend und befruchtend erwiesen. Selbstverständlich können einzelne Problemsituationen, die im Rahmen dieses Forum aufgetreten sind, besprochen werden. Wer Probleme hat dies in der Gruppe zu tun, für den besteht nach dem Kurs die Möglichkeit einen der Referenten anzusprechen.

rubclub01Der Fistkurs beginnt mit einer Einführung in die Anatomie und Physiologie des Fistens mit Erklärung der daran beteiligten Organe anhand von Abbildungen und Beispielen. Die Teilnehmer erhalten dazu entsprechende Unterlagen. Viele Fragen zu dem oben genannten Themenkreis lassen sich dabei abhandeln. Fragen und Wünsche der Teilnehmer werden zu Beginn des Seminars auf einer Tafel gesammelt und anschließend besprochen. Zu einem lebendigen Gespräch kommt es dann, wenn viele Fragen und Beiträge aus der Gruppe kommen.

Die Praxis:

Nach dem theoretische Teil gibt es ausreichend Gelegenheit in der Location zu Fisten. Dies ist ganz so wie bei einer normalen Fistparty, so dass jeder das tun kann was er möchte. Es geht im praktischen Teil nicht um eine Mechanisierung der Techniken, sondern darum, die eigenen Möglichkeiten zur Gestaltung einer Session erweitern zu können, natürlich immer im Rahmen der jeweiligen individuellen Situation. Übungen bzw. Vorführungen finden keine statt. Die Location dient den Teilnehmern als ideale Gelegenheit sich auszutoben.

Einen Partner findet man leicht, natürlich kann man auch seinen Partner zum Fistkurs mitbringen. Safer Sex verstehen wir nicht als Reglement sondern als Anstoß zu einem von Selbstsorge getragenen Umgang mit dem eigenen Körper in Umsicht und mit Verantwortung für sich und andere, was die Geilheit, die Lust und die Ekstase nicht ausschließt.

Termin: 05.04.2014, 17:30 – 21:00 Uhr
Ort: PIER4, Hansastr. 29, 76189 Karlsruhe (Rheinhafen)
Kosten: 40,00 pro Person, Keine Teilnahme ohne Voranmeldung möglich! Anmeldung via Mail: info@fistkurs.de
Zielgruppe: Anfänger und Fortgeschrittene
Dresscode: keiner

Alle Infos und Anmeldung auf:
www.rubclub.de

Fotos: (c) www.rubclub.de / PIER4

Torture Ship lädt zur SM-Bodenseefahrt // 28.06.2014 // Friedrichshafen und Konstanz

Das Torture Ship legt auch 2014 wieder ab und wird mit rund 600 Fetischisten, SMlern, Sexsklaven und Dominas natürlich für jede Menge Aufsehen am und auf dem Bodensee sorgen. Los geht es am 28.06.2014, der Vorverkauf für die heiß begehrten Tickets, die 60,00 Euro kosten werden, startet am 15.04.2014.

torture ship bodenseeBereits zum 18. Mal findet diese ganz spezielle Ausfahrt  mit der “MS Schwaben” statt, ein Schiffsname, der erst einmal nicht nach Lack, Leder oder Latex klingt. Doch an Bord gilt ein klarer Dresscode. Natürlich sind hier viele Schaulustige vorprogrammiert, gerade in Konstanz, wo – so der Veranstalter - noch ein paar Gäste aus der Schweiz, Frankreich und Italien eingesammelt werden.

In Konstanz gibt es dann auch eine Show am Hafen. Mit dabei: SM-Einlagen, Feuerspucker,  Schlangenfrauen und vieles mehr. Los geht es gegen 20:50 Uhr. Familientauglich wird es sicher nicht, doch laut Veranstalter wird “die Show auf jeden Fall soft sein und alle Beteiligten treten nicht nackt auf”. Danach geht es wieder Richtung Friedrichshafen, um die letzten Gäste abzuholen. Gemeinsam feiern diese dann auf der Seemitte bis zum Morgengrauen. 

Torture Ship
Samstag, 28. Juni 2014
Boarding in Friedrichshafen und Konstanz

Infos und Tickets im VVK (ab 15.04.2014):
auf www.zip-zone.de

Foto: (c) Torture Ship

Gengoroh Tagame – Der König der japanischen „Gay Erotic Art“ zu Gast in Berlin

Gengoroh Tagame gehört zu den ganz Großen in der Manga-Szene. Bisher liegen die meisten seiner Werke ausschließlich auf Japanisch vor. Bruno Gmünder veröffentlicht Gunji erstmals auf Englisch in seiner Gay Manga-Reihe. Mit dabei: “Ballad of Oeyama”, eine Kurzgeschichte des Künstlers.

mangaTokyos Manga-Star Gengoroh Tagame ist nun zu Gast in Berlin, im Prinz Eisenherz Buchladen. Der König der japanischen „Gay Erotic Art“ signiert Samstag, dem 08.03.2014 die erste englische Übersetzung seines Mangas „Gunji“. Los geht’s um 15 Uhr im Prinz Eisenherz Buchladen, Motzstraße 23 in 10777 Berlin.

Am Vorabend eröffnet in der Galerie xavierlaboulbenne (Schönleinstraße 5, Hof I, 1. Etage, 10967 Berlin) eine Ausstellung mit Tagames Originalzeichnungen. Sie sind bis 20.4.2014 zu sehen.

Mehr Infos und viele Bilder findet Ihr hier.
Die Bücher könnt Ihr hier bestellen.

Gengoroh Tagame, Jahrgang 1964, studierte an der Kunsthochschule Tama in Tokio. Seine Werke erzählen Geschichten aus dem schwulen BDSM-Bereich. Seine Figuren sind meist hypermaskulin, oft handelt sich um Bears. Die Charaktere beinhalten Männer, die körperliche und geistige Unterdrückung erleiden und genießen.

Offizielle Homepage des Künstlers:
www.tagame.org

Foto: (c) Bruno Gmünder

Typische SM-Möbel: Gynstuhl, Vakuumbett und Spanischer Reiter

SM-Möbeln kommt bei BDSM-Spielen, Bondage oder ganz bestimmten Rollenspielen eine ziemlich wichtige Bedeutung zu. Sie dienen in erster Linie der Fixierung des passiven Partners (Bottom) und sind aus SM-Studios oder auch aus privaten Spielräumen nicht wegzudenken.

Viele dieser Möbel haben ihren Ursprung bei historischen Folter- oder Strafinstrumente sein oder sind daran angelegt; andere SM-Möbel stammen aus dem medizinischen Bereich. SM-Möbel können heutzutage “von der Stange” gekauft werden. Mittlerweile gibt es aber auch eine Vielzahl von Herstellern, die sich auf die (Maß-)Anfertigung dieser Möbel spezialisiert haben. Alternativ kann SM-Mobiliar auch vom handwerklich begabten Fetischisten selbst hergestellt werden. So finden sich in den entsprechenden Foren wie zum Beispiel selbstgebaut.net oder in anderen BDSM-Communitys zahlreiche Anleitungen und Tipps für Möbel und Spielzeug rund um das Thema BDSM.

Um Euch einen kleinen Überblick zu geben, stellen wir Euch in dieser Rubrik typische SM-Möbel vor. Heute soll es um den Gynstuhl, das Vakuumbett und den Spanischen Reiter gehen.

Der Gynstuhl

gynstuhlWelche Frau kennt ihn nicht: den Gynstuhl. Was für viele Frauen bei einem Frauenarztbesuch eine medizinische Notwendigkeit ist, ist für den ein oder anderen mit großen Lustgefühlen verbunden. Gynstühle – also der gynäkologische Stuhl (manchmal auch einfach als Untersuchungsstuhl bezeichnet) dient ursprunglich also der Durchführung gynäkologischer Untersuchungen des Unterleibes. BDSMler nutzen diese Stühle für diverse sexuelle Aktivitäten, vor allem im Bereich des Kliniksex’. Bestrafung kann hier benso eine Rolle spielen wie der pure Lustgewinn. Die Vorteile eines Gynstuhls sind unter anderem die spezielle, relativ entspannte Liegeposition, so dass der Dom unbeschränkten Zugang zu Rektum, Anus oder Vagina hat.

Die Gynstühle, die im Fetisch- und SM-Bereich verwendet werden, entsprechen zwar weitgehend den in Frauenarztpraxen üblichen Geräten. Viele der der Modelle sind aber in ihrem Aufbau und ihren Funktionen etwas abgespeckt. Sie sidn zumeist deutlich billiger als die medizinischen Originale und haben beispielsweise keine elektrische Verstellmöglichkeit. Dem Schmerz- und/oder Lustgewinn tut das aber keinen Abbruch.

Das Vakuumbett

vakuumbettEin Vakuumbett ist eine Art Ganzkörperschlafsack. Die IWrkung lässt sich am ehesten mit der bei einem Bodybag oder bei einer Mumifizierung, etwa mit haushaltsüblicher Folie vergleichen. Auch eine Vakuumbett besteht aus luftdichtem Material, oftmals Latex, aus dem die Luft herausgesaugt werden kann. Ziel ist es, den Sub zu fixieren. Neben der Fixierung und der damit verbundenen Hilflosigkeit sind diese Betten vor allem bei Gummi- und Latexfetischisten sehr beliebt.

Die Benutzung eines Vakuumbetts wird generell den Bondagetechniken zugeordnet. Daher sollte man bei der Verwendung auch viel Vorsicht walten lassen. Natürlich soll die fixierte Person ordentlich in ihrem eigenen Saft schwitzen; dennoch muss man darauf achten, dass es zu keiner Überhitzung, Atem- und Kreislaufproblemen oder Schlimmeren kommt. Das gilt auch für Sessions, wo der Sub eventuell mit kaltem Wasser im Anzug bestraft werden soll. Hier besteht wiederum die Gefahr der Unterkühlung. Generell gilt: die Benutzung von Vakuumbetten oder auch Bodybags sind nicht für einen übermäßig langen Zeitraum während einer Session gedacht, erst recht nicht, wenn der Sub neben seinem ganzen Körper auch den Kopf bedeckt hat.

Der Spanische Reiter

span reiterDer spanische Reiter (oder auch spanisches Pferd) ist wiederum ein SM-Möbelstück, dass einen historischen Ursprung hat – und zwar als Folterinstrument. Zum Einsatz kam es in der Frühen Neuzeit in Europa, aber auch in Japan und China. Der Name erklärt sich aber aus der Verwendung in Spanien unter anderem im Rahmen der Inquisition.

Der Aufbau des Spanischen Reiters lässt sich am besten mit einem nach oben keilförmigen Holzbock beschreiben. Bei besonders brutalen Modellen waren oben auch Metallzacken angebracht. Das Opfer wurde dann mit gespreizten Beinen auf das Pferd gesetzt und gefesselt. Entscheidend dabei war, dass die Füße den Boden nicht berühren konnten und daher das gesamte Körpergewicht zwischen den Beinen getragen werden musste.

Was nach einer sehr schlimmen Folter klingt, ist im BDSM-Bereich eine beliebte Bestrafungsmethode. Einige BDSMler benutzen noch zusätzliche Gewichte an den Fußgelenken, um den Druck auf den Schambereich zu verstärken. Im Gegensatz zum historischen Soanischen Reiter ist die Oberkante des SM-Möbels oft verbreitert oder sogar gepolstert, um Verletzungen zu vermeiden.

Fotos: 1-3 GNU Free Documentation License / Quelle: Wikipedia

Top-Adressen für Fetischisten Teil 24: “Schlösschen” – das besondere Studio im Süden von Hamburg

Wo: “Schlösschen” // Julius-Ludowieg-Straße 45 // 21073 Hamburg (Harburg) (Souterrain/eigener Eingang)

Was: Das “Schlösschen” ist ein diskretes und intimes Studio im Süden Hamburgs. Die Schlossherrin Lady Tanja und ihr Team empfangen hier den Fetischisten, SMler oder einfach interessierten Gast in entspannter, persönlicher Atmosphäre.

Im “Schlösschen” vorhanden sind:

schlösschen HHSpiegelkabinett: Im roten Spiegelkabinett findet der Liebhaber des klassisch eingerichteten Studioraums Fesselrahmen, Seile, Ketten, Fixierungsliege und Schlaginstrumente. Hier werden Rollenspiele, Spanking-Sessions, Natursektorgien und Bondagespiele Wirklichkeit.

Das kleine Zimmer: Mittelpunkt des kleinen Zimmers ist der gynäkologische Stuhl, bestens geeignet für Untersuchungsspiele, CBT und Analbehandlungen. In der “bösen Vitrine” befinden sich diverse Folter-Spielzeuge. Das passende Equipment (Plugs, Dildos, Vibratoren, Klammern, Fesselutensilien, Nadeln) rundet das Ambiente des kleinen Zimmers ab.

Folterkammer: Die Folterkammer besticht durch die Vielfalt des grausamen Equipments und der vielen Fixierungsmöglichkeiten. Man findet in diesem Raum Latexbekleidung, Fesselstuhl, Thron, Andreaskreuz und Fesselliege.

schlösschen HH2Gummi: Das Schlösschen bietet eine lustvolle Auswahl an Gummibekleidung für den Herrn, z.B. Gummiganzanzüge, Handschuhe, Füßlinge, Shirts, Slips, Capes , Latexsack, Gummilaken und Masken.

Zofen: Für alle TV-Zofen, Schlampen, Sissis und Trans-Huren hält das Schlösschen ein wunderbares Sortiment an Bekleidung – von schlampig bis edel – bereit. Mit Heels in den Größen 40-45, sowie Perücken, Schminkutensilien, Dessous und Schmuck erlebst Du die Verwandlung zur perfekten Frau.

Was noch: Outdoor-Spiele, Langzeitsessions und Inhaftierungsszenarien sind nach Absprache ebenfalls möglich.

Wer: Lady und Tanja und ihr Team: Miss Daria, Lady Blacksin, Brieth von Utgard, Bizarrlady Angelique

Aktuelle Aktionen/Termine/Öffnungszeiten:

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 11:00 – 19:00 Uhr
(Terminvereinbarung empfehlenswert)

Kontaktdaten:
www.schloesschen-hamburg.de
E-Mail / Telefon:
Lady Tanja: Tel. 0172-4243697 / kontakt@lady-tanja-hamburg.de
Miss Daria: Tel. 0179-3848854 / miss-daria@web.de
Lady Blacksin: Tel. 01575-7600767 / Ladyblacksin@gmx.net
Brieth von Utgard: Tel. 0176-94260428 / brieth@ymail.com
Bizarrlady Angelique: Tel. 01520-5223153 / Miss-angelique@hotmail.de

Fotos: © “Schlösschen” Hamburg

Typische SM-Möbel: Sklavenbox, Sklavenkäfig und Smotherbox

SM-Möbeln kommt bei BDSM-Spielen, Bondage oder ganz bestimmten Rollenspielen eine ziemlich wichtige Bedeutung zu. Sie dienen in erster Linie der Fixierung des passiven Partners (Bottom) und sind aus SM-Studios oder auch aus privaten Spielräumen nicht wegzudenken.

Viele dieser Möbel haben ihren Ursprung bei historischen Folter- oder Strafinstrumente sein oder sind daran angelegt; andere SM-Möbel stammen aus dem medizinischen Bereich. SM-Möbel können heutzutage “von der Stange” gekauft werden. Mittlerweile gibt es aber auch eine Vielzahl von Herstellern, die sich auf die (Maß-)Anfertigung dieser Möbel spezialisiert haben. Alternativ kann SM-Mobiliar auch vom handwerklich begabten Fetischisten selbst hergestellt werden. So finden sich in den entsprechenden Foren wie zum Beispiel selbstgebaut.net oder in anderen BDSM-Communitys zahlreiche Anleitungen und Tipps für Möbel und Spielzeug rund um das Thema BDSM.

Um Euch einen kleinen Überblick zu geben, stellen wir Euch in unserer neuen Rubrik typische SM-Möbel vor. Heute geht es um Boxen und Käfige, die bei SM-Spielen zum Einsatz kommen können.

Sklavenbox

Die Sklavenbox wird auch als Black Box bezeichnet. Hier kann letztendlich jede Kiste verwendet werden, die man im Haushalt findet – möglichst aus Metall oder Holz. Wichtig ist, dass die Black Box so bemessen ist, dass der Sklave die eingenommene Position nicht verändern kann. Eine Sklavenbox sollte möglichst lichtdicht (also dunkel; daher der Begriff Black Box) sein und in jedem Fall über eine Öffnung für die Atemluft verfügen. Je nach Bauart kann eine Sklavenbox auch noch weitere Öffnungen habe, etwa für den Mund, Hände oder Füße. Zudem ist eine Black Box auch ein durchaus praktisches SM-Möbel, in dem nach der Session alle SM-Utensilien und Sextoys wunderbar verstaut werden können.

Sklavenkäfig

sklavenkäfigAuch Sklavenkäfig ist dafür gedacht, den Bottom/Sub einzusperren. Auch hier gilt, dass der Käfig möglichst so klein ist, dass der Sklave sich nur schwerlich oder nicht bewegen bzw. seine Position ändern kann. Je nach Bauart muss der Sub also während der Session permanent stehen, auf allen Vieren knieen oder hocken. Im Sklavenkäfig selber kann man den Sub zusätzlich fixieren, zum Beispiel mit Seilen, Klammern oder Handschellen. Einige Käfige verfügen zudem über Konstruktionen, mit denen man den unter die Decke ziehen kann, so dass der Sklave fixiert in der Höhe verharren muss.

Smotherbox

SmotherboxEine Smotherbox wird auch als Oralbox oder Toilettenbox bezeichnet. Wie der Name nahe legt, handelt es sich auch hier um eine Art Kiste. Diese kommt zur Verwendung, um einem Top im Rahmen einer SM-Session das Sitzen auf dem Gesicht eines Bottom zu ermöglichen, sprich um das Facesitting zu erleichtern. Die Smotherbox ist aber auch gut geeignet für den Oralverkehr. Sofern Ihr auf NS-SM-Spiel steht, dann ist die Box auch für die Abgabe von Urin an den Bottom recht zweckmäßig.

Fotos: 1-2 GNU Free Documentation License / Quelle: wikimedia.org

TV-Tipp: “Lebendmöbel, Erotik und Nacktringen” – Doku über extreme Fetischtrends // 30.05.2014

In deutschen Betten ist der ein oder andere Fetisch schon lange zu Hause. Inzwischen aber halten auch etwas andere Formen Einzug ins Schlafzimmer, als die schon gängige Vorliebe für Lack und Leder. Fetisch-Fans leben ihre Fantasie in außergewöhnlichen Spielarten wie dem erotischen Kampf oder dem Möbelfetisch aus.

Beim erotischen Ringen geht es wild zu. Frauen zuzusehen, die leicht bekleidet in den Ring steigen und miteinander kämpfen, ist ein Fetisch vieler Männer und regt die Fantasie besonders an. Die Anziehung reicht hierbei vom bloßen Ansehen solcher Kämpfe über das Aufnehmen dieser mit der eigenen Kamera bis hin zum Mitmachen bei sogenannten Mixed Fights. Doch hier gibt es auch eine zweite Seite: Was fühlen Frauen, die Männer aufs Kreuz legen und diesen so zu Erregung verhelfen? Andere Menschen haben den Wunsch, gedemütigt und bestraft zu werden und schlüpfen dafür in die Rolle eines unbelebten Möbelstückes. Der Möbelfetisch ist nicht etwa die Vorliebe für ein besonderes Mobiliar, sondern bezeichnet den Wunsch, selbst dieser Gegenstand zu sein. So wird ein devoter Partner zu Gehorsam und Selbstbeherrschung erzogen, indem er vom dominanten Gegenpol als Tisch oder Kerzenständer benutzt wird. Für den stillhaltenden Diener hängen Freud und Leid eng zusammen, denn eine Regung ist unerwünscht.

“Lebendmöbel, Erotik und Nacktringen”
Freitag, 30.05.2014 // 00:10 Uhr // RTL2

Fetisch News: “Kommunikationsführung” // BDSM Seminar // 10.05.2014 // Stuttgart

Das BDSM Seminar zum Thema “Kommunikationsführung” ist ein Workshop der BDSM-Manufaktur. Seminarinhalt ist die qualifizierte Kommunikationsführung im BDSM. Zielgruppe sind dabei Frauen, Männer und Paare, die gern eine kompetente und lustvolle Kommunikationsführung im BDSM erlernen möchten. Bei einer Gruppengröße von fünf bis sieben Personen geht die Veranstaltung von 11:00 bis 19:00 Uhr. Es handelt sich also um ein ganztägiges Intensivseminar in den Seminarräumlichkeiten der Zuckerfabrik in Stuttgart.

Weitere Themenbereiche in Theorie und Praxis:

  • Neigungs-Typologie – eine Einteilung der Lüste und Neigungen
  • angemessener Empfang
  • Vorstellung: Wie vermittle ich (als Herr/in) meine Passionen?
  • Gestaltung eines kompetenten Vorgesprächs: Wie ermittle ich den wahren Traum, die Fantasien und Lüste meines Gegenübers – nicht nur bevorzugte Praktiken?
  • Gestaltung eines Nachgespräch
  • Übungseinheiten in der Gesprächsführung
  • Dirty-Games (psychologischer Hintergrund)

Termin: 10.05.2014 // 11:00-19:00 Uhr
Ort: Zuckerfabrik 24, 70376 Stuttgart
Kosten: 300,00 Euro pro Person / 550,00 Euro für Paare (Rabatt für Stammgäste, Schüler/innen und Student/innen sind möglich.), Verpflegung inklusive
Dresscode: keiner

Alle Infos und Buchung:
www.BDSM-Manufaktur.de

Fetisch News: Aktuelle Filme zwischen SM, Porno und Fetisch

“Love Battles – Mein erotischer Ringkampf”
(Frankreich, 2013)

Inhalt: Elles Vater ist gestorben. Die Beziehung der beiden war nicht gerade ungetrübt, noch im Tod verstand er es, sie zu kränken. Nun streitet Elle mit den Geschwistern um das Erbe und lässt Dampf ab in gelegentlichen Besuchen beim Nachbarn und Künstler Lui. Schnell verbindet die beiden natürlichen Einzelgänger eine eigentümliche Hassliebe, die auch gerne in Handgreiflichkeiten ausartet, besonders, wenn der Frust daheim mal wieder unerträglich wird. Trotzdem können beide nicht voneinander lassen. Im Gegenteil.

Regie: Jacques Doillon
Hauptdarsteller: Sara Forestier, James Thiérrée, Louise Szpindel, Mahault Mollaret, Bill Leyshon
VÖ: 14.03.2014 (DVD und Blu-ray)

“Nymphomaniac” (Vol I & II)
(Dänemark, 2013)

Inhalt: Die 40-jährige Nymphomanin Joe wird von dem älteren Junggesellen Seligman nach einer Schlägerei gerettet. Daraufhin erzählt sie ihm ihre sexuelle Lebensgeschichte.

“Zwischen schonungslosen Seelenstrips und schamlosen Sexszenen […] erzählt Lars von Trier die Lust- und Leidensgeschichte einer sexsüchtigen jungen Frau. Sein Hardcore-Porträt einer Getriebenen fordert den Zuschauer heraus, vermengt dunkle Seiten der Sexualität mit schwarzem Humor [und] erschütternden Emotionen[…]. Fazit: Intensives Kunstkino mit nackten Tatsachen und Top-Darstellern.“ – Oliver Hüttmann: TV Movie

Regie: Lars von Trier
Hauptdarsteller: Charlotte Gainsbourg, Stellan Skarsgard, Stacy Martin, Shia LaBoeuf, Christian Slater
VÖ: 04.09.2014 (DVD und Blu-ray)

“Lovelace”
(USA, 2013)

Inhalt: Im Amerika der frühen 1970er Jahre kommen Pornos groß in Mode, drohen für einen Moment vielleicht sogar gesellschaftsfähig zu werden. Schuld daran ist nicht zuletzt ein spezieller Film: Der für einen vierstelligen Betrag gefertigte “Deep Throat”, der über hundert Millionen Dollar einspielen wird. Hauptdarstellerin und Naturtalent Linda Lovelace sieht davon ein paar Ohrfeigen ihres Gaunergatten und verkracht sich längerfristig mit ihren Eltern. Im Gegenzug lernt sie echte Mafiagangster, Sammy Davis jr. und Hugh Hefner kennen.

Regie: Robert Epstein, Jeffrey Friedman
Hauptdarsteller: Amanda Seyfried, Peter Sarsgaard, Juno Temple, Sharon Stone, Robert Patrick
VÖ: 16.01.2014 (DVD und Blu-ray)

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