Besudelungsfetisch

1. April 2013 Allgemein

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Fetisch, Sahne auf der Zunge, quer

Vorab: Den einen Besudelungsfetisch an sich gibt es nicht. Es gibt eine Vielzahl an Besudelungsfetischen, die bei Fetischisten zu sexueller Erregung führen. Besudelungsfetische werden auch unter dem Begriff Saliromanie zusammengefasst, vom Französischen salir für beschmieren, besudeln, beschmutzen.

Dabei kann der Besudelungsfetisch auf Objekte gerichtet sein, auf sich selbst oder einen anderen Sexualpartner. Der Besudelungsfetisch ist gar nicht so selten wie man zunächst glaubt. So gibt es zum Beispiel viele Männer, die bei der Masturbation auf Fotos oder Poster von heißbegehrten Stars ejakulieren und dadurch sexuelle Befriedigung erlangen. Andere wiederum bekommen allein dadurch sexuelle Höchstgefühle, wenn sie frisch gewaschene Wäsche beschmutzen. Viele Männer finden es auch extrem geil, ihre Partnerin oder Partner mit Sperma anzuspritzen. Das sollte übrigens beiden Parts Spaß machen – ebenso wie das gegenseitige Besudeln mit anderen Flüssigkeiten oder Zutaten. Ein zugleich klassischer wie für viele Menschen sehr erotischer Besudelungsfetisch ist beispielsweise das Besprühen mit Schlagsahne beziehungsweise das Verteilen von Pudding oder Schokoladensoße auf dem Körper des Sexualpartners. Viele Paare finden auch das gegenseitige Besudeln mit Schlamm erotisch und erregend. Auch Farbe oder andere „unproblematische“ Flüssigkeiten erfreuen sich unter Fetischisten beim Besudeln großer Beliebtheit.

Während es hier für die meisten Menschen wirklich lecker oder erotisch zur Sache geht, gibt es jedoch auch Besudelungsfetische, die sehr bizarr anmuten und wirklich nur in der Fetischistenwelt zu Hause sind. Dazu gehört zum einen der Kotzfetisch, also die sexuelle Lust am Erbrochenen oder am Erbrechen. Eher ungewöhnliche Besudelungsfetische sind ferner die Vorliebe für Kot und Urin, in der Szene auch Kaviar und Natursekt genannt und der Blutfetisch.

Besudelungsfetischisten sind oftmals auch Geruchsfetischisten, also Menschen, die sexuelle Erregung durch eher ungewöhnliche Gerüche erfahren. Hier reichen die Ausprägungen von Duftwäschefetischismus über die Vorliebe für extremen Schweißgeruch bis hin zum Furzfetischismus.

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